
Jan 2026
Tempo 30 macht Städte sicherer – ohne den Verkehr spürbar auszubremsen. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie der Björn-Steiger-Stiftung. In 14 internationalen Städten sank nach Einführung von Tempo 30 die Zahl der Unfälle, Verletzten und Verkehrstoten deutlich. Gleichzeitig verlängerten sich die Fahrzeiten meist nur um wenige Sekunden.
Die Auswertung internationaler Beispiele aus Städten wie Berlin, Graz, Helsinki, London oder Edinburgh zeigt: Niedrigere Geschwindigkeiten reduzieren das Unfallrisiko erheblich. Besonders deutlich wird der Effekt beim Schutz von Fußgängern. Während bei einer Kollision mit rund 24 km/h das Risiko tödlicher Verletzungen bei etwa 3,5 Prozent liegt, steigt es bei knapp 50 km/h auf 37 Prozent.
Konkrete Ergebnisse:
In allen untersuchten Städten gingen Unfälle, Verletzte und Todesopfer zurück.
Entgegen häufiger Befürchtungen zeigt die Studie: Tempo 30 führt kaum zu spürbaren Verzögerungen. GPS-Auswertungen aus dem Vereinigten Königreich ergaben:
Auf einer acht Kilometer langen Strecke bedeutet das weniger als eine Minute Zeitverlust.

Für Siegfried Brockmann, Leiter der Björn-Steiger-Unfallforschung, ist Tempo 30 mehr als eine Verkehrsmaßnahme:
„Tempo 30 ist ein wirkungsvoller Hebel für die Stadtentwicklung. Es erhöht die Verkehrssicherheit, senkt Lärm und Emissionen und steigert die Lebensqualität.“
Besonders an Schulwegen, vor Zebrastreifen und in dicht frequentierten Bereichen müsse Tempo 30 konsequent umgesetzt werden.
Auch andere Studien stützen die Ergebnisse. Das Umweltbundesamt empfiehlt Tempo 30 als innerörtliche Regelgeschwindigkeit. Seit 2024 haben Städte und Gemeinden zudem mehr rechtlichen Spielraum, entsprechende Zonen einzurichten.
Fazit:
Tempo 30 rettet Leben, macht Städte ruhiger und lebenswerter – und kostet Autofahrer kaum Zeit. Die Studienlage ist eindeutig.

Jan 2026
Tempo 30 macht Städte sicherer – ohne den Verkehr spürbar auszubremsen. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie der Björn-Steiger-Stiftung. In 14 internationalen Städten sank nach Einführung von Tempo 30 die Zahl der Unfälle, Verletzten und Verkehrstoten deutlich. Gleichzeitig verlängerten sich die Fahrzeiten meist nur um wenige Sekunden.
Die Auswertung internationaler Beispiele aus Städten wie Berlin, Graz, Helsinki, London oder Edinburgh zeigt: Niedrigere Geschwindigkeiten reduzieren das Unfallrisiko erheblich. Besonders deutlich wird der Effekt beim Schutz von Fußgängern. Während bei einer Kollision mit rund 24 km/h das Risiko tödlicher Verletzungen bei etwa 3,5 Prozent liegt, steigt es bei knapp 50 km/h auf 37 Prozent.
Konkrete Ergebnisse:
In allen untersuchten Städten gingen Unfälle, Verletzte und Todesopfer zurück.
Entgegen häufiger Befürchtungen zeigt die Studie: Tempo 30 führt kaum zu spürbaren Verzögerungen. GPS-Auswertungen aus dem Vereinigten Königreich ergaben:
Auf einer acht Kilometer langen Strecke bedeutet das weniger als eine Minute Zeitverlust.

Für Siegfried Brockmann, Leiter der Björn-Steiger-Unfallforschung, ist Tempo 30 mehr als eine Verkehrsmaßnahme:
„Tempo 30 ist ein wirkungsvoller Hebel für die Stadtentwicklung. Es erhöht die Verkehrssicherheit, senkt Lärm und Emissionen und steigert die Lebensqualität.“
Besonders an Schulwegen, vor Zebrastreifen und in dicht frequentierten Bereichen müsse Tempo 30 konsequent umgesetzt werden.
Auch andere Studien stützen die Ergebnisse. Das Umweltbundesamt empfiehlt Tempo 30 als innerörtliche Regelgeschwindigkeit. Seit 2024 haben Städte und Gemeinden zudem mehr rechtlichen Spielraum, entsprechende Zonen einzurichten.
Fazit:
Tempo 30 rettet Leben, macht Städte ruhiger und lebenswerter – und kostet Autofahrer kaum Zeit. Die Studienlage ist eindeutig.
