
Nov 2025
Seit 2010 setzt sich unsere Bürgerbewegung für eine echte Verkehrsberuhigung im Dornbirner Zentrum ein. 2012 wurde das Schweizer Büro "metron" von Bürgermeister Rümmele mit der Planung eines Dornbirner Verkehrskonzeptes beauftragt. So wurde das Achsen-Kammer-Prinzip erstmals präsentiert. Auf diesem Entwurf basiert unter anderem das aktuelle nun beschlossene Gesamtverkehrskonzept. Wir begrüßen dieses Konzept ausdrücklich, denn es berücksichtigt die Komplexität der Verkehrsströme und zielt darauf ab, den schwächeren Verkehrsteilnehmern mehr Raum und Sicherheit zu geben.
Bereits beruhigte Bereiche wie die Marktstraße zeigen, wie sehr Aufwertung und Begrünung die Aufenthaltsqualität steigern können. Langfristig soll dieser Teil der Marktstrasse sogar Fußgängerzone werden.
Leider ist die Erweiterung der Fußgängerzone in der Schulgasse – wie vor 13 Jahren von "metron" geplant - schon damals am Widerstand einzelner Unternehmer gescheitert. Auch heute willigt der Bauherr der Schulgasse 34 nicht in eine Fußgängerzone ein, weil er auf die oberirdischen Parkplätze nicht verzichten will. Auf andere Ideen und Konzepte konnte man sich bisher mit der Stadt und den umliegenden Besitzern nicht einigen. Es ist ein endloses Trauerspiel auf Kosten der Anrainer und dem Interesse der Allgemeinheit.
Erst werden teure Konzepte auf Steuerkosten erarbeitet, dann scheitert es an Einzelinteressen oder an politischer Mutlosigkeit.
Eine weitere Herausforderung ist die angespannte Situation an der Lindenkreuzung, wo man zu Stoßzeiten bis zu 15 Minuten wegen Stau verliert. Sogar der Stadtbus musste schon die Haltestelle in der Klostergasse verlegen, um pünktlich zu sein. Auch hier braucht es radikalere Lösungen, die den Verkehr auf der Stadtstrasse führt.
Ein Verkehrskonzept für Dornbirn liegt vor – nun braucht es politische Entscheidungen, damit die Visionen in den einzelnen Bezirken und an den Brennpunkten Wirklichkeit werden. Ohne entschlossenes Handeln bleibt das Konzept ein Papier voller Möglichkeiten.

Nov 2025
Seit 2010 setzt sich unsere Bürgerbewegung für eine echte Verkehrsberuhigung im Dornbirner Zentrum ein. 2012 wurde das Schweizer Büro "metron" von Bürgermeister Rümmele mit der Planung eines Dornbirner Verkehrskonzeptes beauftragt. So wurde das Achsen-Kammer-Prinzip erstmals präsentiert. Auf diesem Entwurf basiert unter anderem das aktuelle nun beschlossene Gesamtverkehrskonzept. Wir begrüßen dieses Konzept ausdrücklich, denn es berücksichtigt die Komplexität der Verkehrsströme und zielt darauf ab, den schwächeren Verkehrsteilnehmern mehr Raum und Sicherheit zu geben.
Bereits beruhigte Bereiche wie die Marktstraße zeigen, wie sehr Aufwertung und Begrünung die Aufenthaltsqualität steigern können. Langfristig soll dieser Teil der Marktstrasse sogar Fußgängerzone werden.
Leider ist die Erweiterung der Fußgängerzone in der Schulgasse – wie vor 13 Jahren von "metron" geplant - schon damals am Widerstand einzelner Unternehmer gescheitert. Auch heute willigt der Bauherr der Schulgasse 34 nicht in eine Fußgängerzone ein, weil er auf die oberirdischen Parkplätze nicht verzichten will. Auf andere Ideen und Konzepte konnte man sich bisher mit der Stadt und den umliegenden Besitzern nicht einigen. Es ist ein endloses Trauerspiel auf Kosten der Anrainer und dem Interesse der Allgemeinheit.
Erst werden teure Konzepte auf Steuerkosten erarbeitet, dann scheitert es an Einzelinteressen oder an politischer Mutlosigkeit.
Eine weitere Herausforderung ist die angespannte Situation an der Lindenkreuzung, wo man zu Stoßzeiten bis zu 15 Minuten wegen Stau verliert. Sogar der Stadtbus musste schon die Haltestelle in der Klostergasse verlegen, um pünktlich zu sein. Auch hier braucht es radikalere Lösungen, die den Verkehr auf der Stadtstrasse führt.
Ein Verkehrskonzept für Dornbirn liegt vor – nun braucht es politische Entscheidungen, damit die Visionen in den einzelnen Bezirken und an den Brennpunkten Wirklichkeit werden. Ohne entschlossenes Handeln bleibt das Konzept ein Papier voller Möglichkeiten.
